Paul Carell – Beiträge und Websites zum NS-Pressechef vor und Bestsellerautor nach 1945, Paul Karl Schmidt alias Paul Carell

I. Inhalt und Pressestimmen/Rezensionen zu Wigbert Benz’ Buch “Paul Carell”. Bestellen beim Buchhandel oder Verlag
II. Beiträge von Wigbert Benz zu Paul Carell
III. Websites von Wigbert Benz zu Paul Carell
IV. Paul-Carell-Buch – Rezeption bis 2010 in:
1. Rundfunksendungen
2. Printmedien (ohne Rezensionen)
3. Büchern anderer Autoren (geordnet nach Erscheinungsjahr bis 2009)

I. Inhalt und Pressestimmen zu Wigbert Benz: Paul Carell. Ribbentrops Pressechef Paul Karl Schmidt vor und nach 1945. Wissenschaftlicher Verlag Berlin wvb 2005, ISBN 3-86573-068-X 112 S., 16,80 €. Bestellen beim Buchhandel oder Verlag

Inhalt: Paul Karl Schmidt alias Paul Carell (1911-1997) hat mit seinen Bestsellern zum 2. Weltkrieg das Bild vom Krieg der Wehrmacht als sauberen, kameradschaftlichen und heldenhaften Kampf geprägt. Als politischer Journalist schrieb er u.a. in der ZEIT zu den Ursachen beider Weltkriege, im SPIEGEL zur Reichstagsbrandkontroverse und forderte in der WELT die Bereitschaft der Bundeswehr zum Präventivkrieg.. Bis zum Tod des Verlegers Axel Springer 1985 fungierte er als dessen enger Berater, Redenschreiber und Sicherheitschef. Vor 1945 war er der jüngste Gesandte I. Klasse bzw. Ministerialdirigent im NS-Regime. Er leitete die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes und hatte wesentlichen Anteil an der Auslandspropaganda des Regimes. In diesem Zusammenhang machte er propagandistische Vorschläge zur Rechtfertigung der Deportation von Juden aus Budapest 1944.

Presse/Rezensionen:

“Gründliche Untersuchung enthüllt (…) das Leben des begeisterten Nazis (…) der sich 1944 für die Deportation ungarischer Juden aussprach (…) Auch in der Kontroverse um den Reichstagsbrand versuchte Carell die Nationalsozialisten nachträglich reinzuwaschen.”
Stuttgarter Zeitung, 29.7.2005, S. 32 (Werner Birkenmaier)

“Paul Carells Publikationen (lassen) die Landser an allen Fronten hochleben (…) Reinwaschungsversuchen tritt Benz in seiner (…) materialreichen Studie entgegen.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.8.2005, S. 6 (Prof. Dr. Rainer Blasius)

“Ein aufschlussreicher Beitrag zur Geschichte der bundesrepublikanischen Erinnerungskultur.”
Süddeutsche Zeitung, 17.10.2005, S. 10 (Dr. Jürgen Zarusky, Institut für Zeitgeschichte München)

“Materialreiche Studie über Carell-Schmidt (…)Diese umfangreichen Beschäftigungen Schmidts, die ihm auch der Verklärung der Wehrmacht dienten, webt Benz in seine Skizze ein, um dann aus guten Gründen die propagandistische Initiative zum Judenmord in Ungarn 1944 in den Mittelpunkt zu stellen.”
Frankfurter Rundschau, 21.12.2005, S. 27 (Dr. Matthias Arning)

“Vom NS-Pressesprecher zum Erfolgsautor (…) Der Karlsruher Geschichtslehrer Wigbert Benz hat die Geschichte des Paul Carell aus den Archiven recherchiert und sie nun als materialreiche Studie vorgelegt (…) wohltuend gründlich und sachlich verfasst.”
Badische Neueste Nachrichten, 31.12.2005, S. 4 (Dr. Klaus Gaßner)

“Sorgfältig dokumentiertes, analytisch brillantes, gut zu lesendes und vor allem spannend geschriebenes Buch (…) Die Konzentration auf zentrale, zum Teil bisher unbeachtete und vom Autor recherchierte Quellen bildet den Schwerpunkt der Analyse.”
bildung und wissenschaft 9/2005, Beilage Die Unterrichtspraxis Nr. 6, S. 48 (Siegfried Frech, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

“Beeindruckt gleichermaßen durch ihren Detailreichtum wie durch gründliche Recherche.”
Bulletin für Faschismus- u. Weltkriegsforschung. (2005), Heft 25/26. S. 228-232 (Dr. Alexander Bahar)
“Auf knappem Raum hat Benz eine materialreiche Darstellung vorgelegt, die in weiten Teilen überzeugt.”
H-Soz-U-Kult, 22.9.2005 (Dr. Carsten Dams)

“Auf diese Weise hat die Arbeit von Wigbert Benz die Person Paul Karl Schmidt zu Recht zurück in das Blickfeld der Forschung gebracht und wertvolle Hinweise zu Leben und Wirken gegeben.”
sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften 11/2005, 15.11.2005 (Dr. Andreas Hilger)

“Der Autor legt den Finger in die Wunde der angeblichen Vergangenheitsbewältigung in unserem Land, indem er die „Erfolgsgeschichte“ von Schmidt / Carell in der braunen Diktatur ebenso wie in der Bonner / Berliner Republik kurz, aber präzise und lesenswert aufzeichnet.”
Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung. Hrsg. v. Militärgeschichtlichen Forschungsamt. Heft 4/2005, S. 26 f. (Dr. John Zimmermann, Major, Lehrstabsoffizier Militärgeschichte, Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck)

“Wigbert Benz hat mit größter Sach- und Fachlichkeit ein Legendengespinst der Zeitgeschichte vorgeführt, das die Geschichte des NS-Regimes und den demokratischen Beginn der Republik, die ideologisch ausgerichteten Täter des NS-Rassismus und die journalistischen Streiter für ein freiheitliches Europa in dem Lebensbericht des Carell alias Schmidt schillernd vereint.(…) um gesellschaftliche Verhältnisse der Zeitgeschichte zu klären.”
W & F. Wissenschaft und Frieden. 1/2006, S. 53 (Dr. Detlef Bald, seit 1996 freier Publizist, ehemaliger Leiter des Bereichs Militär und Gesellschaft des sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr)

“Carell-Schmidts Lebensgeschichte ist ein hervorragendes Beispiel dafür (Kontinuitäten). Als roter Faden und zugleich Schlüssel für Schmidts erfolgreiche Laufbahn sind (…) die Netzwerke anzusehen, die er und andere sich schufen. Das Buch von Wigbert Benz (leistet) einen wichtigen Forschungsbeitrag zum Umgang mit der Geschichte Deutschlands.”
Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 22 (2006), S. 237 ff. (Dr. Daniel Uziel, Jerusalem, Gedenkstätte Yad Vashem)

“Die Stärken von Benz’ Studie liegen vor allem in der Darstellung der Nachkriegskarriere des Protagonisten (…) Bilanzierend hält der Autor fest, dass die Bedeutung Schmidts als Nachkriegspublizist kaum überschätzt werden kann (…) So war es Carell, der die Kontroverse um den Reichstagsbrand mit seiner These von der Alleintäterschaft van der Lubbe in Gang setzte.”
Publizistik. Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung. Heft 3/2006 (Dr. Martin Moll)

“Im SPIEGEL (hatte), wie Wigbert Benz in seiner Studie zeigt, (Schmidt-Carell) schon am 16. Januar 1957 die Alleintäterthese (beim Reichstagsbrand 1933) lanciert.”
Historische Zeitschrift Band 283, Heft 2 (2006), S. 519-522 (Dr. Jürgen Schmädeke)
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II. Beiträge von Wigbert Benz zu Paul Carell:

1. Die Nürnberger Dokumente NG 2424 und NG 2260. Zur Rolle von Paul Karl Schmidt alias Paul Carell beim Judenmord in Ungarn 1944. In: Bulletin für Faschismus- und Weltkriegsforschung. Hrsg. v. Werner Röhr. H. 22 (2004), S. 82-95;
2. Paul Carell alias Paul Karl Schmidt. Kriegs- und Holocaustpropagandist. Wirken und Karriere des Pressechefs im NS-Außenministerium vor und nach 1945. In: Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer 67/2004, S. 60-71;
3. “Die Gegner werden schreien und von Menschenjagd sprechen“. Paul (Karl) Schmidt-Carells Holocaust PR 1944. In: Praxis Geschichte, S.44-47;
4. Paul Carell – ein NS-Propagandist. In: Die Unterrichtspraxis. Beilage zu „bildung und wissenschaft“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg. Heft 2 v. 21.3.2005, S. 9-14;
5. Die Kontinuität des Journalisten: Paul Karl Schmidt alias Paul Carell. In: Auseinandersetzungen mit den Diktaturen. Russische und deutsche Erfahrungen. Hrsg. v. Hans Heinrich Nolte. Gleichen – Zürich 2005, S. 135-143;
6. Paul Carell. Ribbentrops Pressechef Paul Karl Schmidt vor und nach 1945. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin 2005 (Pressestimmen/Rezensionen siehe unter I.);
7. Der Kriegspropagandist Paul Carell. Vom „Präventivkrieg“ der Wehrmacht zum „Ernstfall“ der Bundeswehr. In: Bulletin für Faschismus- und Weltkriegsforschung. Hrsg. v. Werner Röhr. H. 28 / 2006, S.60-77;
8. Kameraden. Reichstagsbrand: NS-Pressechef schreibt SPIEGEL-Geschichte. In: FREITAG. Die Ost-West-Wochenzeitung. Nr. 4/2007 v. 26.1.2007, S. 18;
9. Holocaust und Nachkriegskarriere. Das Fallbeispiel des NS-Pressechefs Paul (Karl) Schmidt alias Paul Carell. In: Ludwig-Marum-Stiftung (Hg.) 1998-2008. Rückblick – Überblick – Dokumentation. Pfinztal 2008, S. 152-155;
10. Reichstagsbrand – noch Fragen? In: Ossietzky. Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft. Heft 2/2010, S. 61-63. Auch online verfügbar: http://www.ossietzky.net/2-2010&textfile=883;
11. „Einsatznah ausbilden“ mit Paul Karl Schmidt alias Paul Carell, Pressechef im Nazi-Außenministerium. Führender NS-Propagandist als Ghostwriter oder Quellengeber offizieller Ausbildungsmaterialien der Bundeswehr. In: Forum Pazifismus. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Gewaltfreiheit. 2. Quartal 2010. Nr. 26, S. 13-15;
12. „Einsatznah ausbilden“ mit NS-Pressechef. Führender NS-Propagandist als Ghostwriter von Bundeswehr-Ausbildungsmaterial. In: ZivilCourage. Nr. 3 – August 2010, S. 15.

III. Websites von Wigbert Benz zu Paul Carell:

1. Paul Carell (1911-1997) . Kriegs- und Nachkriegskarriere des Pressechefs im NS-Außenministerium:
http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/biografien/100-paul-carell-1911-1997.html
Biographische Skizze dieses Kriegspropagandisten, der u.a.1944 Tipps zur Rechtfertigung der Ermordung der ungarischen Juden gab und nach dem Krieg zum Bestsellerautor der angeblich sauberen deutschen Kriegführung im Osten avancierte.

2. Die Kontinuität des Journalisten: Paul Karl Schmidt alias Paul Carell
http://www.historisches-centrum.de/forum/benz04-2.html
Vortragstext für die vom Zentrum für Deutsche Studien des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften Moskau, der Friedrich Ebert Stiftung Moskau und dem Verein für Geschichte des Weltsystems e.V. am 24./25.9.2004 in Moskau veranstaltete internationale Historikertagung zum Großthema ‚Die deutsche und die russische Auseinandersetzung mit der Diktatur’.

3. Paul Karl Schmidt alias Paul Carell und die Durchsetzung der Alleintäterthese beim SPIEGEL. Zum aktuellen (Rechts-)Streit zwischen SPIEGEL und Bayerischem Rundfunk
http://www.zlb.de/projekte/kulturbox-archiv/brand/benz2006.htm
Beitrag für das Reichstagsbrandforum der Landesbibliothek Berlin mit dem Nachweis, dass Schmidt-Carell schon im SPIEGEL vom 16. Januar 1957 die These vom Alleintäter van der Lubbe beim Reichstagsbrand 1933 lanciert hat.

4. „Die Gegner werden schreien und von Menschenjagd sprechen“. Paul Karl Schmidt-Carells Holocaust PR 1944:
http://friedenspaedagogik.de/service/unterrichtsmaterialien/zweiter_
weltkrieg/paul_karl_schmidt_carells_holocaust_pr_19 .
Online-Version des gleichnamigen Beitrages in Praxis Geschichte 4/2004, S. 44-47.

5. Paul Carells “Unternehmen Barbarossa”. Ribbentrops Pressechef Paul K. Schmidt als Protagonist der „sauberen“ Wehrmacht und „präventiven“ Kriegführung 1941 bis 1995:
http://www1.historisches-centrum.de/forum/benz05-1.html

IV. Paul-Carell-Buch – Rezeption bis 2010

1. Rundfunksendungen:

- Bayern 2 Radio IQ-Sendung “Der Reichstagsbrand – ein Kriminalfall aus der Nachkriegszeit”. Autoren: Gerhard Brack, Tobias Hübner; Redaktion: Rainer Volk; Sendedatum: 23. Februar 2006, 18.06-18.30 Uhr;
- WDR 3 Radio in der Sendung Tageszeichen am 23.8.2006 um 19.45 Uhr unter dem Thema „Unternehmen Barbarossa. Hans-Detlev von Kirchbach beschreibt die Nachkriegskarriere eines alten Kämpen aus Ribbentrops Außenministerium.“ Buchkritik des Autors der WDR-Sendung: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10089

2. Printmedien (ohne Rezensionen)

- Rotenburger Rundschau v. 24.8.2005, S. 1 u.6 : Zweite Karriere von Scheeßel aus: NS-Pressechef Paul Schmidt-Carell wird zum gefeierten Autor über den Weltkrieg. Von Roland Meyer. (Wochenzeitung am jahrzehntelangen Wohnort Schmidt-Carells). Auch online unter: http://www.rotenburger-rundschau.de/index.php?menu=55&command=showartikel&ID=38819&such=paul+carell
- Süddeutsche Zeitung Nr. 135, v. 14./15. Juni 2006, S. 15: „Ich hatt´ einen Kameraden. Ein Prozess, den der “Spiegel” gegen den Bayerischen Rundfunk führt, wirft unvermutet Licht auf die Vergangenheit des Nachrichtenmagazins. Von Willi Winkler
- M – MENSCHEN – MACHEN – MEDIEN 9/2006. Hrsg. von der Gewerkschaft Ver.di: Verharmlosung im Rückblick. Kritiker vermissen bis heute offenen Umgang des SPIEGEL mit seiner braunen Vergangenheit. Online unter:
http://mmm.verdi.de/archiv/2006/09/journalismus/
verharmlosung_im_rueckblick

- KONKRET 11/2006, S. 24 f.: Paul und der Reichstagsbrand. Eine unendliche „Spiegel“-Geschichte. Von Peer Heinelt
- KONKRET 1/2007, S. 27: „Es gibt kein aktuelleres Thema“. Ein Nachtrag zu Peer Heinelts „Paul und der Reichstagsbrand“ (Heft 11/06) zum Fall des NS-Außenamts- und “Spiegel”-Mitarbeiters P.K.S. Von Michael Schröders.

3. In Büchern anderer Autoren (geordnet nach Erscheinungsjahr)

- Deiseroth, Dieter (Hg.): Der Reichstagsbrand und der Prozess vor dem Reichsgericht. Berlin: Tischler 2006 (Beitrag Alexander Bahar)
- Handbuch Regierungs PR. Öffentlichkeitsarbeit von Bundesregierungen und deren Beratern. Hrsg. v. Miriam Melanie Köhler / Christian H. Schuster. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006 (Beitrag Michael Kunczik)
- Matthäus, Jürgen/Mallmann, Klaus-Michael (Hg.): Deutsche, Juden, Völkermord. Der Holocaust als Geschichte und Gegenwart. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft WBG 2006 (Beitrag Frank Bajohr)
- Wrochem von, Oliver: Erich von Manstein: Vernichtungskrieg und Geschichtspolitik. Paderborn: Schöningh 2006
- Merseburger, Peter: Rudolf Augstein. Biographie. München: Deutsche Verlags-Anstalt DVA 2007
- Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt a.M.: S. Fischer 2007
- Rutz, Rainer: Signal: Eine deutsche Auslandsillustrierte als Propagandainstrument im Zweiten Weltkrieg. Essen: Klartext 2007
- Mish, Carsten und Christoph Cornelißen: Die “Aktion wider den undeutschen Geist” in Kiel, in: Julius H. Schoeps / Werner Tress (Hg.): Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933, Hildesheim 2008, S. 527-543
- Kellerhoff, Sven Felix: Der Reichstagsbrand. Die Karriere eines Kriminalfalls. Berlin be.bra 2008
- Schwarz, Hans-Peter: Axel Springer: Die Biografie. Berlin: Propyläen/Ullstein 2008
- Weitkamp, Sebastian: Braune Diplomaten: Horst Wagner und Eberhard von Thadden als Funktionäre der „Endlösung“. Bonn: J.H.W. Dietz 2008
- DIE ZEIT und die Bonner Republik. Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung. Hrsg. v. Christian Haase und Axel Schildt. Göttingen: Wallstein 2008 (Beiträge Axel Schildt, Christian Haase, Alexander Gallus und Detlef Bald)
- Stepanova, Elena: Den Krieg beschreiben: Der Vernichtungskrieg im Osten in deutscher und russischer Gegenwartsprosa. Bielefeld: transcript 2009
- Plöger, Christian: Von Ribbentrop zu Springer. Zu Leben und Wirken von Paul Karl Schmidt alias Paul Carell. Marburg: Tectum Verlag 2009 (zugl.: Münster, Univ. Diss. 2009)
Aus dem Vorwort der Dissertation, S. 13 f.:
“Es war die Rezension von Rainer Blasius in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) im August 2005, die mich auf Paul Karl Schmidt stoßen ließ. Der FAZ-Redakteur besprach die einhundert Seiten starke Studie von Wigbert Benz über Paul Carell, wie sich Schmidt nach 1945 nannte. Sie weckte spontan das Interesse in mir, mich näher mit dem früheren Pressesprecher von NS-Außenminister Joachim von Ribbentrop zu beschäftigen. Die Arbeit von Benz (Paul Carell. Ribbentrops Pressechef Paul Karl Schmidt vor und nach 1945, Berlin 2005) war und ist sehr instruktiv, ließ aber noch genügend Spielraum, sich Schmidt wissenschaftlich weiter zu nähern. Zumal sich mit ihm zu meinem großen Erstaunen zuvor niemand, von einigen Journalisten abgesehen, näher befasst hat, obwohl er als erfolgreichster Autor von Büchern über die großen Schlachten des Zweiten Weltkrieges weiter im Licht der Öffentlichkeit gearbeitet hat. (…)
Mein erster und mit Abstand größter Dank gilt daher Wigbert Benz. Der Geschichtslehrer, der seine Freizeit für das Sujet Schmidt geopfert hat, hat mir nicht nur die Idee für meine Arbeit geliefert. Er hat mich zudem, nach anfänglicher Skepsis, nicht nur nach Kräften unterstützt, sondern auch über die gesamte Zeit kontinuierlich begleitet. Er hat mir mit vielen Ideen, Hinweisen und auch Kritik wie kein zweiter geholfen. Wigbert Benz hat einen nicht groß genug zu würdigenden Anteil an dieser Arbeit.”


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